| CD - Kritik in crescendo
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>9 Johannes Brahms: Klarinettentrio a-moll, Juon: Drei Triominiaturen, Kahn: Trio g-moll (Weltpremiere) Die Begegnung mit dem Klarinettisten Richard
Mühlfeld inspirierte Johannes Brahms zur Komposition seiner letzten
Meisterwerke, angefangen mit diesem Trio für Klarinette, Cello und
Klavier. Der Komponist wusste die Eigenschaften dieser Instrumente auszunutzen,
allen voran die Bel-Can-to-Ader der Klarinette, der die schönsten
Kantilenen anvertraut werden. Norbert Kaiser ist ein würdiger Nachfolger
Mühlfelds, und Saoli Saito ist eine Pianistin wie prädestiniert
für Kammermusik, weil sie zuhören kann. Der dritte im Bunde ist
Francis Gouton, dessen Celloton die Ausdruckskraft eines Fischer-Dieskau
besitzt. Juon und Kahn waren um die Jahrhundertwende an der Berliner Hochschule
tätig. Beide sind dem Erbe Brahms' verpflichtet, ohne allerdings das
Vorbild ganz zu erreichen.
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Trio Bornalie. HERA 02113 / Klassik Center
Kassel
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